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Sportlerehrung und Jugendfördepreis der Volksbank
Als verdiente Persönlichkeit wurde die 86-jährige Liesel Westermann ausgezeichnet, die immer noch - und dies seit über 50 Jahren - beim TC Gelsenkirchen 1874 e. V. verschiedene Turn- und Gymnastikgruppen als Übungsleiterin betreut. Der Abend wurde von einem tollen Programm abgerundet, Breakdancer zeigten ihr Können, Gina Althoff begeisterte mit einer Fußjonglage. Mr. Und Mrs. Universum - beide aus Gelsenkrichen - boten eine beeindruckende Show. Durch das Programm führte Martin Wilger vom WDR.
Weitere Informationen auf www.gelsenkirchen.de
Einige Tage später traf man sich erneut: nun bei der Vergabe der Jugendförderpreise der Volksbank. Die Jugendsportler Vjatescheslav Keil (PSV Gelsenkirchen-Kickboxen) und Stella Neuhaus (Startgemeinschaft Schwimmen) konnten die Jury überzeugen und erhielten zu Recht die Auszeichnung als Jugendsportler und Jugendsportlerin des Jahres 2009. Vjatescheslav Keil konnte schließlich mehrere deutsche Meistertitel im Kickboxen einheimsen. Stella Neuhaus, so stellte die Moderatorin Verena Marquis fest, war gerade mal 2 Sekunden „langsamer“ als Britta Steffen, und das mit 12 Jahren! Hut ab!
Die Billardmannschaft der Stadt Gelsenkirchen überzeugte mit einer Goldmedaille bei der Ruhrolympiade 2009 im Kreis Unna und erhielt dafür die Auszeichnung „Jugendmannschaft des Jahres 2009“.
Der Verein TC Rot-Gelb Horst e. V. freute sich über seine Auszeichnung als Verein des Jahres. Die Preisgelder können sicherlich gut für das anstehende Jubiläumsfest verwenden werden und einige Jugendprojekte auf den Weg bringen. Edwin Tarhaus äußerte noch einen Wunsch: er würde gern mit Moderator Olaf Thon Tennis spielen. Sofort wurden die Handynummern ausgetauscht und man verabredete sich zu einem Match. Toll!
Den Sonderpreis für besonderes ehrenamtliches Engagement erhielt Hans-Jürgen Kremer, seines Zeichens langjähriger Geschäftsführer der Basketballabteilung des Sc Buer-Hassel 1919 e. V. Seine zahlreichen Ämter im WBV und die Organisation zahlreicher Streetballveranstaltungen und Projekte waren Grund genug ihm diesen Preis zu überreichen. Olaf Thon entlockte ihm auch, dass er seine Ehefrau aus Indonesien bei den Olympischen Spielen, die er regelmäßig seit über 20 Jahren besucht, kennengelernt hat. Wenn einer eine Reise macht…
Last but not least… wurde auch noch Wilhelm Schücker, Marketingchef der Volksbank Ruhr Mitte eG, für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Jürgen Deimel überreichte ihm die Gelsensport-Ehrennadel sowie einen Bildband 50 Jahre MIR. Der Geschenke nicht genug erhielt auch Volksbank-Chef Dr. Peter Bottermann nachträglich zum runden Geburtstag einen Gutschein für ein Personaltraining. Der Bauchredner Master Me, die 6-köpfige Percussions-Gruppe der Hauptschule Schwalbenstraße sowie die Tanzaufführungen des KC Astoria bescherten den über 100 Gästen ein insgesamt gelungenen Abend!
Bis zur nächsten, dann 14. Verleihung!
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier beim Schalker Fanprojekt 26.08.2009 „Wisst Ihr denn, wer er ist?“, fragte Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski die Kids auf der Skatebahn an der Zeche Consol. Sie wussten: „Das ist Frank-Walter Steinmeier, der SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister“, antwortete Kevin korrekt. Steinmeier besuchte am Dienstagabend (25.8.) das Schalker Fanprojekt. „Da wo sich Gewalt breit macht, muss es Menschen geben, die ‚Stopp‘ sagen“, erklärte der SPD-Kanzlerkandidat sein eigenes Engagement gegen Diskriminierung. „Stopp“ sagt in diesem Sinne auch das Schalker Fanprojekt. Wie dessen Arbeit im Einzelnen aussieht, erläuterte Leiter Patrick Arnold im von Dr. Günter Pruin moderierten Gespräch mit Steinmeier, Frank Baranowski sowie Jürgen Deimel, der wie Pruin von Gelsensport ein Träger des Fanprojekts ist. Der bekennende Schalke-Fan Steinmeier zeigte sich in der Theater-Kellerbar der Zeche Consol interessiert, hakte nach und stieg in die Diskussion rund um Stadionverbote, Jugendarbeit und Bekämpfung von Gewalt in der Fankurve ein. Interessante Einblicke in die Fanszene gewährten Vertreter der unterschiedlichen Gruppierungen. So erläuterte Stephan Kleier den Standpunkt der Ultras GE zu Stadionverboten, Dr. Susanne Franke von der Schalker Fan-Initiative berichtete vom Engagement und der Motivation der ehrenamtlichen Helfer, und Frank Arndt vom Schalker Fan-Club Verband erklärte, dass sich der SFCV nicht als Verwaltung, sondern vielmehr als Brücke zu den Fans sieht. Michael Gabriel vom Deutschen Olympischen Sportbund sprach für die Koordinationsstelle der Fanprojekte und hob erneut deren Notwendigkeit hervor: „Heute steht kein Verein mehr Fanprojekten kritisch gegenüber - im Gegenteil“. Bestens informiert über die vielfältige Fanszene seines Lieblingsvereins, stärkte sich der Außenminister bei seinem Wahlkampf-Tourstopp regionstypisch mit Currywurst und hatte nur noch einen Wunsch an die Knappen: „Schonen Sie meine Nerven bitte ein bisschen besser als in der letzten Saison.“ Quelle: Homepage FC Schalke 04 www.schalke04.de
Fotos: C. Giese
Nordic Walking Zentrum "Offene Tür"
Nach der feierlichen Einweihung durch den Oberbrügermeister Frank Baranowski und Jürgen Deimel, Vorsitzender von Gelsensport, war es endlich am 23.08.2009 soweit. Auch im Herzen von Gelsenkirchen - ausgehend von der Sprotanlage "Offene Tür" an der Adenauerallee gelegen - gibt es nun Nordic Walking Strecken mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden.
Hier finden Sie die den entsprechenden Flyer mit dem Lageplan und weiteren Informationen: Vorderseite und Rückseite.
Die Fachschaft Turnen unter der Leitung von Ursula Westphal stellt ihr traditonelles Angebot vor:
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
Vereinsförderprogramm „1000 x 1000 Anerkennung für den Verein“ - Maßnahme des LandesSportBundes NW und des Landes NRW Das Innenministerium des Landes NRW und der LandesSportBund NRW fördern im Rahmen des „Bündnisses für den Sport“ Maßnahmen zur Integration von Menschen mit „Zuwanderungsgeschichte“ sowie Gesundheitsprävention und -förderung in Sportvereinen.
Laut Verteilschüssel können 13 Gelsenkirchener Sportvereine mit einem Betrag von jeweils 1000 € gefördert werden. Fördervoraussetzung - Der antragstellende Sportverein muss mindestens eine neue oder zusätzliche Maßnahme
- zur Förderung der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder - zur Gesundheitsförderung
initieren und durchführen. Die Maßnahme muss zwischen dem 01.01.09 und 31.12.09 begonnen werden.
Als Anlage ist eine Hilfestellung zur inhaltlichen Planung und Umsetzung beigefügt. Die beil. Rückmeldung bitten wir bis zum 05.06.09 an Gelsensport zurück zu senden. Rückfragen können bei den Herren Thomas Kinner - Tel. 0209/947961-12 oder Peter Dekowski - Tel. 0209/947961-12 gestellt werden.
Mitgliederversammlung von Gelsensport am 3. April 2009 Am 3.4.2009 fand die Mitgliederversammlung von Gelsensport im großen Saal der AWO, Grenzstraße 47, in Gelsenkirchen-Schalke statt. Eingebettet war eine Talkrunde mit den OB-Kandidaten von SPD, CDU und den Bündnis 90/Grünen. Freuen können sich die Sportvereine in Gelsenkirchen auf einen Geldsegen aus dem Konjunkturprogramm II. Mit den Mitteln sollen energetische Maßnahmen zur Sanierung von Sporteinrichtungen umgesetzt werden, so Oberbürgermeister Frank Baranowski. Auch sollten seiner Meinung nach die Zuschüsse an die Vereine, die eigenverantwortlich die Sportanlagen übernommen haben, moderat erhöht werden.
Nach der informativen Talkrunde standen Wahlen auf dem Programm. Die Vorstandsmitglieder Jürgen Deimel (1. Vorsitzender), Heiner Telm (2. Vorsitzender), Hans-Joachim Krügel (Kassenwart), Frauke Lauer (Frauenwartin) sowie Peter Schywek (Sportwart) wurden wiedergewählt. Dem Hauptausschuss gehören - wie in der letzten Wahlperiode zuvor - die Fachschaften DLRG, Fußball, Kampfsport, Schwimmen, Turnen, Behindertensport, Reiten und Fahren, Billard, Handball und Tennis an.
Zum Abschluss richete die Mitgliederversammlung noch eine Protestnote an den DFB. Hier schloss sich die Gelsenkirchener Sportfamilie (bei einer Stimmenthaltung) dem Protest der Fußballvereine des Kreises an, dass künftig die Sonntagsspiele der 1. Fußball-Bundesliga am Sonntagnachmittag ausgetragen werden sollen. Antragsteller war der SC Schaffrath 1959 e. V.
Den Rechenschaftsbericht 2009 von Gelsensport finden Sie hier.
Jugendförderpreis der Volksbank Ruhr Mitte eG
An die 150 Besucher zählten die Verantwortlichen zur Übergabe des Jugendförderpreises 2008 in der Volksbank in Buer. 4.250 Euro und zahlreiche Urkunden waren zu verteilen.
Sophie Mill (SG GE), die Sportlerin des Jahres und die zwei Sportler des Jahres, Dustin Brinkert (SG GE) und Ahmed Abu-Rub (BC Erle) erhielten jeweils 250 Euro vom Förderpreiskuchen. Die Jugend des Schützenkreises erhielt als Mannschaft des Jahres 1.000 Euro und der Verein des Jahres, der Schwimmclub 04 bekam gleich 2.000 Euro für gute Jugendarbeit im Verein. Mit dem Sonderpreis der Volksbank in Höhe von 500 Euro für besonderes ehrenamtliches Engagement im Jugendbereich wurde Yvonne Tomczyk vom TB Beckhausen ausgezeichnet.
Durch ein tolles Rahmen-Programm mit vielen Höhepunkten aus Tanz, Musik und Show führten Olaf Thon (S 04) und Verena Marquis (Gelsenkirchens Sportlerin des Jahres 2008 im Erwachsenenbereich).
Die Jury, bestehend aus Hans-Werner Mach (sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Günther Brückner (sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion), Jürgen Deimel, Günter Kruszewski und Christian Tabel (Gelsensport/Sportjugend Gelsenkirchen) sowie Pressevertretern, hat aus zahlreichen guten Vorschlägen am 3.2. die Sportler des Jahres 2008 gewählt.
Schalkes U20-Nationalspieler Danny Latza ist dabei zu Gelsenkirchens Sportler des Jahres 2008 gewählt worden. Eine achtköpfige Jury votierte einstimmig für das Nachwuchstalent, das mittlerweile dem Profikader des FC Schalke 04 angehört.
Mannschaft des Jahres: Billard-Club GT Buer
Das reine Amateur- und Billard-Team mit fünf Spielern aus Gelsenkirchen, hat sich innerhalb von 4 Jahren aus der Landesliga bis in die 1. Bundesliga gespielt. Der GT Buer spielte 9 Jahre in der 2. Mehrkampfliga und stand zuvor erst einmal knapp vor dem Aufstieg. Im Vergleich zu anderen etablierten Ligamannschaften hat der GT Buer besonders über eine gute Jugendarbeit seine Spieler (z. B. Kai Brezl, Meske und Fischer) halten und bis in die 1. Liga führen können. Derzeitig hält man sich auf einem guten Mittelfeldplatz. Um in die Play-offs zu kommen wäre eine Platzierung von 1 - 4 notwendig.
2008 - 3. Rg. in der Mehrkampfliga -Dreiband-
Sportlerin des Jahres: Verena Marquis - DLRG Ortsgruppe Gelsenkirchen-Mitte
Die 20-jährige Studentin für Maschinenbau gehört zu den vielseitigen Talenten im DLRG Rettungsschwimmen. Ihr konsequentes mehrmaliges Training in der Woche, was teilweise in Gelsenkirchen, Bochum und Gladbeck durchgeführt wird, hat bereits zu vielen Erfolgen beigetragen. Bereits mit 15 Jahren gab es erste DM-Titel im Rettungsschwimmen sowie eine WM-Teilnahme 2004 in Italien. Aufgrund ihrer Leistungen bei den Weltmeisterschaften wurde sie in den C-Kader der DLRG berufen.
2008 - 2. + 3. Rg. bei den Deutschen Meisterschaften 50m Retten mit Puppe / 100m Rettungsübung offen - 5. Rg. Interclub Weltmeisterschaften der Rescue 50m Retten, AK offen
Verdiente Persönlichkeit des Gelsenkirchener Sports: Klaus Glowatsch- Leichtathletikabteilung des FC Schalke 04
Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 7.3.2009 im stadtbauraum an der Boniverstraße.
Kostenloses Angebot schwer mobil in Gelsenkirchen
Ab sofort: kostenfreies schwer mobil Angebot bei Gelsensport
Die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt besorgniserregend an. Mittlerweile sind fast jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche betroffen. Die häufigste Ursache ist Bewegungsmangel und Fehlernährung. Die häufigste Ursache sind Bewegungsmangel und Fehlernährung. Die Folgen sind psychische und physische Probleme bereits im Kindesalter und nicht selten gravierende Schäden im Erwachsenenalter.
schwer mobil ist ein Projekt mit Modellcharakter das diesem Negativtrend entgegenwirken möchte. Ziel des speziellen Bewegungs- und Ernährungsprogramms für übergewichtige Mädchen und Jungen ist es, den Spaß an der Bewegung (wieder) zu entdecken, ihre eigene Einstellung zu Bewegung und Ernährung zu verändern und deren Eltern zu motivieren, diesen Prozess positiv zu unterstützen.
Besonders erfreulich ist, dass das Projekt ab sofort in Gelsenkirchen und Herten-Westerholt kostenfrei angeboten werden kann. Dank der Unterstützung und Sponsoring-Leistungen der Sportjugend des LandesSportBundes NRW sowie der Techniker Krankenkasse Gelsenkirchen, können gerade sozial schwache Familien von dem neuen Modell-Projekt profitieren.
Über ein Jahr lang- von November 2008 bis zu den Sommerferien 2009- werden insgesamt fünf Sportvereine ein umfangreiches Programm, mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und Aktionstagen organisieren.
Folgende Angebote stehen allen interessierten Kindern und Eltern offen:
Box-Club Gelsenkirchen-Erle 49: Treffpunkt immer donnerstags von 16:30- 18 Uhr in der Turnhalle der Musikschule, Neustr. 7, GE- Erle
Judoclub Bushido Westerholt: Treffpunkt immer donnerstags von 17- 18 Uhr im FBW, Kuhstr. 49, Herten-Westerholt.
Drei Gelsenkirchener Sportvereine, die Erler Sportgemeinschaft, der Polizei-sportverein Gelsenkirchen (Abteilung Judo) sowie der Turnverein Germania Hüllen, werden über ein Jahr lang die übergewichtigen Kinder im offenen Ganztag der ortsansässigen Grundschulen (KGS Im Emscherbruch, GGS Wanner Straße, GGS Albert-Schweitzer-Straße) fördern und unterstützen. Weitere Kooperationen mit Grundschulen sind geplant.
Unter fachkundiger Anleitung wird den Kindern ein Bewegungsspielraum geboten, der Zeit und Raum lässt, Freude an der eigenen Bewegung und am gemeinsamen Handeln in der Gruppe zu erleben und hilft, neues Selbstvertrauen zu entwickeln und eigenen Stärken zu erfahren. Die individuellen körperlichen und motorischen Voraussetzungen der Kinder werden dabei besonders berücksichtigt. Auf dem Programm stehen unter anderem Ballspiele, spielerische Übungen mit Kleingeräten, Koordinations- und Balanceschulung, turnerische Elemente wie Schaukeln und Klettern an Ringen und Tauen, das Bewältigen eines Abenteuerparcours oder einfach das, was die Kinder sich wünschen und im „normalen“ Schulsport zu kurz kommt.
Den zweiten Schwerpunkt des Projektes bildet die gesunde Ernährung. So finden erlebnisreiche Ernährungs- und Kochnachmittage für die Kinder und deren Eltern statt. Eine Ernährungsexpertin wird den Kindern gesunde Ernährung in spielerischer Form vermitteln und den Eltern gute Tipps für das Kochen zu Hause an die Hand geben. Die Erwachsenen sollten Vorbildfunktion leisten und ihren Schützlingen mit gutem Beispiel vorangehen.
Haben wir ihr Interesse geweckt?
Die Koordinierungsstelle schwer mobil bei Gelsenport unter der Leitung von Dipl.- Sportlehrerin Nicole Kons steht Ihnen für Rückfragen und weitere Informationen gerne zur Verfügung:
Nicole Kons: Tel.: 0151/ 15 63 87 37 oder per E-mail an: N.Kons@gmx.de oder Thomas Lauschke: Tel.: 0209/ 9479 61-20; thomas.lauschke@gelsenkirchen.de
LSB-Aktion "Qualifizierung für Großvereine 2008"
Im Rahmen einer Aktion des LSB NRW finden VIBSS-Seminare für Großvereine in NRW statt. Nähere Informationen finden Sie im Faltblatt 1 sowie Faltblatt 2.
Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Schalker Fanprojekts/Consol Sports Day am 20.09 Das Schalker Fanprojekt zieht um! Nach vielen Jahren sozialpädagogischer Arbeit in der traditionellen Glückauf-Kampfbahn wechselt das in der Trägerschaft der Sportjugend Gelsenkirchen stehende Schalker Fanprojekt den Standort: nunmehr ist in der Woche das Betreuerhaus auf der Trendsportanlage Consol in Gelsenkirchen - Bismarck (Klarastraße 45) die Anlaufstelle für alle Schalke-Fans und darüber hinaus! An den Spieltagemn ist der Fantreff an der Glückauf-Kampfbahn wie immer geöffnet!
In diesem Zusammenhang möchten wir auch das Gelände der Trendsportanlage Consol vorstellen: denn unter Beteiligung verschiedener Kooperationspartner und der in Bismarck lebenden Jugendlichen ist eine sport- und bewegungsfreundliche Multifunktionsanlage für Kinder, Jugendliche und Familien entstanden. Die aus dem Programm „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf - Soziale Stadt“ entwickelte Trendsportanlage in Gelsenkirchen-Bismarck bietet die Chance, die sozialpädagogische Arbeit des Fanprojektes unter der Leitung von Herrn Patrick Arnold auf Kinder und Jugendliche des Stadtteils auszuweiten, zumal sich auch hier ein großes Potenzial von Schalke-Fans befindet.
Aus diesem Anlass laden wir zur Auftaktveranstaltung mit Herrn Oberbürgermeister Frank Baranowski am Samstag, den 20. September 2008 um 10.00 Uhr ein.
Hier noch einige Informationen zum Schalker Fanprojekt und der Trendsportanlage Consol:
• Das unter der Trägerschaft der Sportjugend Gelsenkirchen stehende Schalker Fanprojekt geht dem Auftrag der sozialen Arbeit - angelehnt an das Nationale Konzept „Sport und Sicherheit“ - innerhalb der Schalker Fanszene nach. Diese umfasst die Betreuung von Fußballfans in Form von Einzelfallhilfe und Freizeitbetreuung zur Eindämmung von Gewalt sowie dem Abbau extremistischer Orientierungen.
So begleiten die Mitarbeiter des unter der Leitung von Diplom-Sozialarbeiter Patrick Arnold sowie den Mitarbeitern Markus Mau und Andreas Majewski stehenden Fanprojektes die Fans bei allen Heim- und Auswärtsspielen und unterstützen sie bei der Planung und Durchführung diverser Aktionen und Choreographien im Stadion. Ebenfalls ist das Fanprojekt behilflich bei Behördengängen und Anwaltsterminen und vermittelt bei Konflikten mit der Polizei und den Ordnungskräften. Des Weiteren werden Informationsveranstaltungen angeboten, Schulprojekte organisiert und U18 Busfahrten zu Auswärtsspielen (Kids on tour) durchgeführt. Der Kern der Zielgruppe ist nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG jetzt SGB VIII) auf Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahre aus der aktiven Fanszene ausgerichtet. Trotzdem stehen viele der Angebote des Schalker Fanprojektes allen Fans des FC Schalke 04 zur Verfügung und Beratungen zu Themen wie Stadionverbot und Arbeitsplatzsuche werden von allen Altersgruppen angenommen.
Besonders an Heimspieltagen bieten die Räumlichkeiten des Schalker Fanprojekts eine Anlaufstelle für alle Fans des Revierclubs. Die Besucher werden hier in ihrer Lebenssituation ernst genommen und hinsichtlich eventueller Problemlagen beraten und unterstützt. Die Mitarbeiter des Fanprojektes stehen in einem engen Kontakt mit der Fanszene, dem Verein, dem Schalker Fanclub Verband und den örtlichen Sicherheitsbehörden.
Die Arbeit des Fanprojektes wird nach den Richtlinien des Nationalen Konzeptes Sport und Sichert in Form einer Drittelfinanzierung durch das Land NRW, die Stadt Gelsenkirchen und der Deutschen Fußball-Liga gewährleistet.
• Trendsportanlage Bismarck: Das Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation hat für Kinder und Jugendliche eine herausgehobene Bedeutung. Neben vielfältigen anderen Aktivitäten im gesamten Stadtteil entstanden hier Einrichtungen in industriehistorischen Gebäuden, die unter jugend- und kulturpolitischen Gesichtspunkten von großer Bedeutung sind: das im August 2001 eröffnete Kinder- und Jugendtheater des Forum kunstvereint, „Consol Theater“, das Musikprobenzentrum „Consol 4“ als Kooperationsprojekt des Kulturamtes der Stadt Gelsenkirchen und der „Initiative kulturschaffender Musiker“, das nördliche Maschinenhaus mit der Rauminstallation „Sammlung Werner Thiel“ - das sind Objekte, Skulpturen der Bergbauvergangenheit - und das südliche Maschinenhaus mit einer weiteren Sammlung und funktionstüchtiger Druckluft-Fördermaschine.
Diese Projekte u.a. der Kinder- und Jugendkultur wurden nun durch eine Multifunktionsanlage für Trendsportarten ergänzt, die ebenfalls einen hohen Aufforderungscharakter für Kinder und Jugendliche hat. Die Sportanlage ist eingebettet in eine 11,9ha große Parkanlage, den „Consol Park“, mit weitläufigen Rasenflächen zur Nutzung durch Spiel und Sport, womit die Nutzung der eigentlichen Sportmodule eine weitere Attraktivität gerade für Familien erhält. Gleichzeitig wird hierdurch das ehemalige Zechengelände in seiner Entwicklung zu einer neuen Mitte des Stadtteils weiter erschlossen (Synergieeffekte eines neuen „Freizeitschwerpunkts“ im Stadtteil).
Projektziele:
Das mehrdimensionale integrierte Projekt orientiert sich an den Problemlagen und Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Familien der Ortsteile Bismarck und Schalke-Nord. Die Konzeption der Anlage baut auf den Erfahrungen auf, die im Rahmen des dreijährigen Programms „Jugend mit Zukunft“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und der Sportjugend NRW gewonnen wurden. Darüber hinaus konnte bei einer Befragung des Stadtteilbüros gemeinsam mit dem Projekt „JULIUS B“ („Jung sein und leben in unserem Stadtteil Bismarck“) festgestellt werden, dass bei Jugendlichen, Vereinen und Schulen eine große Mitwirkungsbereitschaft an dem geplanten Projekt existiert. Es fehlten attraktive Sportmöglichkeiten und nicht kommerzielle Treffs für junge Menschen. Die geplante Anlage leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Behebung des Defizits. Darüber hinaus besteht die Chance, im Rahmen von Veranstaltungen und bei der Organisation des Betriebs bürgerschaftliches Engagement von örtlichen Jugendgruppen, Schulen sowie von Sport- und Freizeitverbänden einzubinden bzw. weiter zu aktivieren.
Nutzungsarten: Der Bau der Trendsportanlage wurde finanziert mit Mitteln des Bund-Länderprogramms „Soziale Stadt“ und der Stadt Gelsenkirchen.
Mit Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten der Trendsportanlage erwartet die Besucher bis 15.00 Uhr ein buntes Rahmenprogramm mit sportlichen Angeboten, Musik und Aufführungen für die ganze Familie (Basketball- Shoot out, Workshops Jonglieren…, Bubbleplast).
Gelsensport erhält Gütesigel "Sport der Älteren"
Gelsensport ist für seine qualitativ hochwertigen Bewegungsangebote bekannt. Das gesundheitsorientierte Bewegungsprogramm "Fit ab 50" wurde nun mit dem Qualitätssiegel "Sport Pro Gesundheit" des LandesSportBundes ausgezeichnet.
Seit dem 25. August ist die Seniorensportgruppe unter der Leitung von Christine Awender wieder im Pfaarsaal am Grieseplatz in Bismarck aktiv. Jeden Montag und Freitag wird mit Hilfe von verschiedenen Kleingeräten (Hanteln, Therabändern, Seilchen, Reifen, Stäben etc.) das Herz-Kreislauf-System, die Haltung oder das Gleichgewicht geschult.
Aktive Senioren können sich gerne noch anmelden!
Da es sich um einen Präventionssportangebot nach § 20 handelt, wird die Kursgebühr in Höhe von 39,00 Euro für 13 Einheiten von Ihrer Krankenkasse in der Regel zu 80- 100 % bezuschusst. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrer Kasse!
Weitere Informationen erhalten Sie bei Peter Dekowski unter: 0209/ 94 79 61- 12 oder Frau Hecht: 0209/ 94 79 61- 13
Projekt "schwer mobil" läuft an
Das Bewegungs- und Ernährungsprogramm von Gelsensport und der Sportjugend NRW läuft nach den Sommerferien an! Ausgewählte Vereine übernehmen die Durchführung dieses Programms in den Bezirken.
Nähere Informationen finden sie hier.
Mittel zur Förderung der Übungsarbeit
Auch 2008 stehen den Sportvereinen in NRW wieder Mittel zur Förderung der Übungsarbeit zur Verfügung. Der Antrag kann ab 1. März unter www.wir-im-sport.de als pdf-Datei runtergeladen oder online ausgefüllt werden. In unserer Zeitschrift „wir im sport“ wird der Antrag in den März, April- und Maiausgaben zusätzlich abgedruckt. Die Anträge können bis zum 31. Mai 2008 gestellt werden. Die Anträge werden nicht mehr per Post verschickt! Stellen Sie bitte Ihren Antrag rechtzeitig!
Weitere Informationen:
LandesSportBund Nordrhein-Westfalen, Angelika Komanek, Tel.: 0203/7381 -935, E-Mail: angelika.komanek@lsb-nrw.de
Neue Koordnmierungsstelle schwer mobil bei Gelsensport eingerichtet
Gelsensport und die Sportjugend Gelsenkirchen freuen sich, dass sie zu den 15 auserwählten Koordinierungsstellen in Nordrhein Westfalen gehören, die in den nächsten drei Jahren das schwer mobil Projekt, ein Bewegungs- und Ernährungsprogramm für übergewichtige Kinder, auf lokaler Ebene in Gelsen-kirchen umsetzen können.
Nicole Kons, freiberufliche Diplom-Sportlehrerin, weist darauf hin, dass die steigende Zahl der übergewichtigen Kinder besonders besorgniserregend ist. Mittlerweile sind fast jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche betroffen. Die häufigste Ursache sind Bewegungsmangel und Fehlernährung. Die Folgen sind psychische und physische Probleme bereits im Kindesalter und nicht selten gravierende gesundheitliche Schäden im Erwachsenenalter.
Gegen diesen Negativtrend möchte die Sportjugend im LandesSportBund NRW in Kooperation mit dem Innenministerium, dem Landesverband der Betriebs-krankenkassen NRW sowie der METRO-Group mit ihrer landsweiten Umsetzung des schwer mobil Projektes gegensteuern und Verantwortung übernehmen.
schwer mobil ist somit ein Projekt mit Modellcharakter. Ziel des speziellen Bewegungs- und Ernährungsprogramms für übergewichtige Mädchen und Jungen ist es, den Spaß an der Bewegung (wieder) zu entdecken, ihre eigene Einstellung zu Bewegung und Ernährung zu verändern und deren Eltern zu motivieren, diesen Prozess positiv zu unterstützen.
Thomas Lauschke von Gelsensport/Sportjugend Gelsenkirchen richtet sich direkt an die Vereine: “Wir suchen ab sofort interessierte Sportvereine in Gelsenkirchen, die sich an der Umsetzung beteiligen möchten. Die neu eingerichtete Koordinierungsstelle schwer mobil unterstützt die Vereine mit einer Anschubfinanzierung von 500 Euro und stellt Materialien für die Arbeit zur Verfügung, organisiert Projekttreffen, Aus- und Fortbildungen, unterstützt beim Aufbau lokaler Netzwerke und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit.“
Jeweils nach den Sommerferien 2008 richtet jeder Sportverein mit einem schwer mobil Angebot eine eigene Gruppe für übergewichtige Kinder ein und stellt für ein Jahr lang neben dem Bewegungs- auch ein Ernährungs- und Beratungsangebot bereit, in das die Eltern fest eingebunden sind. Voraussetzung dafür ist, dass der Verein einen Übungsleiter stellt, der an der Fortbildungsveranstaltung schwer mobil teilnimmt sowie die ÜL-P-Lizenz „Gesundheitstraining für Kinder“ (2. Lizenzstufe) im Laufe des Jahres erwirbt.
Weitere Informationen zum schwer mobil Projekt erhalten Sie bei Marc-André Kopatz (Gelsensport) unter 0209/ 94 79 61- 19, Thomas Lauschke (Sportjugend) unter -20 oder Nicole Kons (freiberufliche Dipl.- Sportlehrerin) unter 0151/ 15 63 87 37
Positive Änderungen im Steuerrecht für Übungsleiter und Sportvereine
Rückwirkend zum 01.01.2007 ergeben sich aus steuerrechtlicher Sicht für Übungsleiter, Funktionäre und Sportvereine neue Regelungen, die das ehrenamtliche Engagement stärken sollen.
Hier ein Überblick über die Änderungen:
• Anhebung des Übungsleiterfreibetrages
Der Übungsleiterfreibetrag wird von bisher 1.848.- €/Kalenderjahr auf 2.100.- €/Kalenderjahr angehoben. Die nebenberuflichen Einnahmen als Übungsleiter in einem Verein bleiben auch weiterhin steuer- und sozialversicherungsfrei.
• Neu: Der Ehrenamtsfreibetrag in Höhe von 500.- €
Für die ehrenamtliche Tätigkeit in einem (Sport)verein kann der neue Ehrenamtsfreibetrag in Höhe von 500.- €/Kalenderjahr rückwirkend zum 01.01.2007 geltend gemacht werden. Dies ist allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich: - die Tätigkeit muss nebenberuflich ausgeübt werden (nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit einer vergleichbaren Vollzeitstelle) Die Tätigkeit muss im Rahmen der Erfüllung der Satzungszwecke der Sportorganisation ausgeübt werden (z. Bsp. Vorstandsmitglied, Abteilungsleiter, Jugendleiter, Sportler, sofern die sportlichen Veranstaltungen nicht dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnen sind). Dagegen ist eine Tätigkeit in einem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (z. Bsp. Speisen- und Getränkeverkauf) nicht förderungswürdig.
Der Ehrenamtsfreibetrag kann jedoch nicht Anspruch genommen werden, wenn für die Tätigkeit andere Steuerbefreiungstatbestände bereits in Anspruch genommen werden: hierzu zählen beispielsweise der Übungsleiterfreibetrag und die Steuerbefreiung für Aufwandsentschädigungen aus öffentlichen Kassen. Es ist jedoch möglich, als nebenberuflicher Übungsleiter für diese Tätigkeit die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 26 EStG und für die Tätigkeit als Vorstandsmitglied den Ehrenamtsfreibetrag in Anspruch zu nehmen. Jede nebenberufliche Tätigkeit muss hierbei gesondert betrachtet werden.
Sieht die Satzung eines Vereins eine unentgeltliche, ehrenamtliche Tätigkeit des Vorstands vor, fehlt die rechtliche Grundlage für die Zahlung der Ehrenamtspauschale, so dass eine Satzungsänderung grundsätzlich notwendig wäre. Hier bleibt abzuwarten, ob es entsprechende Erlasse der Finanzverwaltung geben wird, die eine Entbehrlichkeit einer entsprechenden Satzungsänderung vorsehen. Ansonsten reicht ein entsprechender Beschluss der Mitgliederversammlung hinsichtlich der Zahlung von Vergütungen aus.
• Spendenrecht
Für Spenden bis zu 200.- € (bisher 100.- €) reicht künftig ein einfacher Bareinzahlungsbeleg oder eine Buchungsbestätigung als Nachweis aus. Auch der Spendengeber hat einen Vorteil: die Spenden-Höchstgrenze wird auf 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte angehoben, so dass der Spendengeber einen höheren Betrag in der persönlichen Steuererklärung angeben kann.
• Einnahmegrenzen bei sportlichen Veranstaltungen als Zweckbetrieb wird angehoben
Bislang galt für den Zweckbetrieb „sportliche Veranstaltungen“ die Brutto-Einnahmen (Eintrittsgelder, Sportkurse etc.) eine Zweckbetriebsgrenze von 30.678.- €, die nunmehr rückwirkend zum 01.01.2007 auf 35.000.- € angehoben wurde.
Auch die im steuerpflichtigen, wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb beim Verkauf von Speisen, Getränken oder durch Werbeeinnahmen erzielten Brutto-Einnahmen sind nunmehr auf ebenfalls auf 35.000.- € angehoben worden.
Nordic Walking Zentrum im Gelsenkirchener Norden
Die Abteilung Prävention- und Rehasport des SC Hassel 1919 e. V. hat federführend in Zusammenarbeit mit Gelsensport die Entwicklung von insgesamt vier Nordic Walking Zentren im Gesamtstadtgebiet übernommen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband und der Deutschen Sporthochschule Köln werden Streckenverläufe in der Örtlichkeit vermessen, digital kartiert und durch Aufstellen entsprechender Schautafeln und Stereckenbeschilderung den Vereinen sowie der nichtvereinsgebundenen Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Jedes „DSV Nordic Walking Zentrum Gelsenkirchen“ wird vom DSV zertifiziert. Sportausschuss und Rat der Stadt haben diese wichtige Maßnahme aus Mitteln der Sportpauschale gefördert.
Die Eröffnung des ersten Nordic Walking Zentrums erfolgte am 21. Oktober 2007 im Gelsenkirchener Norden. Die Strecke führt durch Hassel und Scholven. Übungsleiter gesucht für Sport der Älteren, Offene Ganztagsschulle, Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen und Schwer mobil
Zur Aktualisierung und den Neuaufbau einer Übungsleiterbörse sucht Gelsensport noch interessierte Übungsleiter/ innen, möglichst aus den ortsansässigen Sportvereinen, für die folgenden Bereiche: „Sport im offen Ganztag“, „Kinder mit mangelnder Bewegungserfahrung“ (Sport-Förder-Unterricht, Psychomotorik), „Schwer mobil“- ein Bewegungs- und Ernährungsprogramm für übergewichtige Kinder und „Sport der Älteren“. Wir bitten Sie den unten stehenden Fragebogen schnellstmöglich an uns zurück zu senden.
Persönliche Angaben
Name, Vorname
Angaben zum Sport
Sportverein
Qualifikationen
Sportbezogene Berufsausbildung (z.B. Sport- oder Gymnastiklehrer, Motopäde, Physiotherapeut)
Einsatzmöglichkeiten
Bevorzugter Einsatzort
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!!!
Bei Rückfragen zu den einzelnen Handlungsfeldern stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Ansprechpartner:
Nicole Kons „Sport im Ganztag, Schwer mobil“ 0209/ 94 79 61-26 Di, Mi vormittags Thomas Lauschke "Sport im Ganztag, Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen, Schwer mobil" - 20, Di, Mi 9- 15:30 h und Fr 9- 13:30 h
Westfalen-Akademie kooperiert mit IAKS
Sportmanagement-Nachwuchs profitiert vom Know-how der dem IOC nahe stehenden Organisation
Mit der Internationalen Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen e.V. (IAKS) hat die Westfalen-Akademie Dortmund einen weiteren interessanten Kooperationspartner für ihre Fortbildung zum Sportfachwirt (IHK) gewonnen. Die IAKS mit Sitz in Köln ist die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannte Organisation für die Belange der Sportstätten. Gemeinsam mit dem IOC vergibt sie alle zwei Jahre den begehrten IOC/IAKS-AWARD, den weltweit einzigen Architekturpreis für im Betrieb bewährte Sport- und Freizeitbauten. Zu den mit dem IOC/IAKS-AWARD ausgezeichneten Sportstätten aus der Region gehört unter anderem die Veltins Arena AufSchalke, die die Jury durch ihre immense Multifunktionalität überzeugte. Zu den Preisträgern gehört auch die in Willingen (Hochsauerlandkreis) gelegene FIS Weltcup Skisprungschanze „Mühlenkopf“, bei der die Jury vor allem die landschaftsschonende Stahlkonstruktion lobte sowie die Einpassung in die Landschaft positiv hervorhob.
Ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung zum Sportfachwirt (IHK) sind die Themenbereiche Sportanlagenbetriebslehre, Sportanlagenplanung, Sportanlagenfinanzierung und Sportanlagen¬marketing. Klaus Meinel (Geschäftsführer der IAKS) freut sich daher auf die zukünftige Zusammenarbeit: „Es ist geplant, dass IAKS-Mitglieder den angehenden Sportmanagement-Nachwuchskräften das erforderliche Know-how vermitteln, um Sportstätten professionell zu führen. Außerdem haben die angehenden Sportfachwirte die Möglichkeit, bei der Vorbereitung und Durchführung des nächsten IAKS-Kongresses vom 31.10. bis 1.11.2007 in Köln mitzuwirken, bei dem wir ergänzend zum IOC/IAKS-AWARD gemeinsam mit dem International Paralympic Commitee zum zweiten Mal einen Sonderpreis für behindertengerechte Sportstätten vergeben werden.“ Auch Akademieleiter Josef V. Wengerter ist überzeugt, dass die Schüler von der Kooperation profitieren: „Wir freuen uns, dass die IAKS uns und unseren Schülern ihr umfassendes Kontaktnetzwerk im Sportstättenmanagement öffnet.“
Der nächste Sportfachwirtkurs startet Anfang Anfang April 2007. Detaillierte Informationen zu der Sportfachwirtfortbildung sind im Internet unter www.wa-do.de abrufbar. Interessierte können sich auch direkt an die Westfalen-Akademie unter der Telefonnummer 0231 - 55 72 07 - 0 oder info@wa-do.de wenden.
Pressekontakt: Westfalen-Akademie Dortmund GmbH in freier Trägerschaft
Ehrensache - Das Portal für freiwilliges Engagement in Gelsenkirchen
In regelmäßigen Abständen wird von der Politik, den Wohlfahrtsverbänden und den Kirchen freiwilliges Engagement gelobt und mehr Engagement angemahnt. Was wäre ein Sportverein ohne die vielen ehrenamtlichen Trainer, eine Gemeinde ohne engagierte Mitglieder oder Parteien und Gewerkschaften ohne die politisch Interessierten. Die Welt wäre um einiges grauer - ohne den Einsatz der vielen unermüdlichen Hände und Herzen. Wo soll man jedoch Freiwillige finden, die die eigene Arbeit unterstützen?
Das aGEnda 21-Büro und die Arbeiterwohlfahrt, unterstützt u.a. von Gelsensport als Kooperationspartner, starten nun Ehrensache - Das Internet-Portal für freiwilliges Engagement in Gelsenkirchen. Mit Hilfe des Portals können Vereine, Verbände, Institutionen und Organisationen Freiwillige für die von ihnen angebotene freiwillige ("ehrenamtliche") Tätigkeiten in Gelsenkirchen finden, die ihre Arbeit sinnvoll unterstützen und ergänzen können. Ziel ist, das Medium Internet zu nutzen, um "Angebot" und "Nachfrage" zusammenzuführen. Mittels eines Fragebogens können Einrichtungen Tätigkeiten beschreiben, für die Freiwillige gesucht werden. Menschen, die ein Engagement suchen, können sich eine passende Tätigkeit heraussuchen und Kontakt zu den Anbietern aufnehmen. Die "Stellenanzeigen" können nur zeitweise oder bei einem ständigen Bedarf an Freiwilligen dauerhaft im Portal eingestellt werden. Weiterhin werden Sie allgemeine Informationen zum bürgerschaftlichen Engagement, interessante Links und Tipps rund ums Ehrenamt auf der Seite finden.
Gäste des Portals haben die Möglichkeit sich nach Tätigkeitsbereichen (z.B. Sport, Umwelt, Kultur), Stadtteilen (z.B. Hassel, Rotthausen) oder Anbietern (z.B. aGEnda 21, AWO) Listen zusammenstellen zu lassen. Suchen Sie engagierte Menschen? Nutzen Sie das kostenlose Portal und füllen die "Stellenbeschreibung" online unter http://agenda21.gelsenkirchen.de oder in dem dort zur Verfügung stehenden Fragebogen aus. Das Portal www.ehrensache-gelsenkirchen.de ist ab Anfang März 2005 freigeschaltet.
Doping liegt im System des Leistundssports begründet
Zwischen Wettbewerbsdruck und Dopingmittelmissbrauch von Athleten besteht ein unmittelbarer Zusammenhang, so eine neue Studie der Universität Witten/Herdecke. "Je dichter die Leistungen der Topathleten zusammen liegen, desto eher neigen Sportler dazu auf Dopingmittel zurück zu greifen", erklärt Frank Tolsdorf, der zusammen mit Alexander Dilger (Universität Münster) die Studie verantwortet.
Die Wirtschaftswissenschaftler untersuchen insgesamt 154 Fälle nachgewiesenen Dopingmissbrauchs in insgesamt 12 Disziplinen der Jahre 1999 bis 2003. Sie konnten dabei zeigen, dass es sich bei den gedopten Athleten nicht um "kleine Fische", sondern tatsächlich um die Leistungselite des internationalen Sports handelt: Unter den positiv getesteten Athleten befanden sich 5 Weltrekordler, 6 Olympiasieger, 11 Weltmeister, 8 Kontinentalrekordler, 8 Kontinentalmeister, 24 Nationalrekordler und 11 Nationalmeister:
Die Liste mit den des Dopings überführten bzw. verdächtigen Athleten liest sich wie das "Who is Who" der Sportszene", erklärt Frank Tolsdorf. Neben den überführten Dopingsündern Tim Montgomery (Weltrekordhalter über 100-Meter), Kelly White (zweifache Sprint-Weltmeisterin) und David Millar (Zeitfahr-Weltmeister), steht auch Marion Jones (fünffache Medaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney) unter Verdacht, illegale und leistungssteigernde Präparate benutzt zu haben.
Die Vermutung, dass diese Fälle nur die Spitze des Doping-Eisberges sind, wird durch die Studie der beiden Forscher eindeutig gestützt: "Unmittelbar vor den Olympischen Spielen zeigt die Studie, dass von einem "sauberen Sport" weiterhin keine Rede sein kann", so Tolsdorf. Auch das Sportjahr 2004 sei bereits wieder geprägt von schweren Dopingverstößen von Top-Sportlern (Fußball-EM in Portugal, Tour de France). Eine zweite Studie aus der Feder der beiden Wissenschaftler konzentriert sich auf 100-Meter-Läufer. Anhand von 16 gedopten und einer Kontrollgruppe von 48 ungedopten Sportlern untersuchten sie, wie sich Dopingmittel auf die individuelle Leistung der Athleten auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass Sprinter im Jahr ihres Dopingvorfalles tatsächlich signifikant schneller waren, als in den Jahren in denen ihnen kein Dopingvergehen nachgewiesen wurde. Dies verdeutlicht, dass sich Dopingmittel positiv auf die Leistung auswirken.
Sport im Ganztag- so heißt die Koordinierungsstelle bei Gelsensport, die als Mittler der Vereine den Sport in die Schulen bringen soll. Die Koordinierungsstelle ist Ansprechpartner für die Vereine, Übungsleiter sowie die Schulen, Schul- und die Generalträger (z. Bsp. Kirchen, AWO, Caritas etc.).
Die offene Ganztagsschule wirft viele Fragen auf. Hier ist eine Zusammenstellung aller wichtigen Felder, die den Sport im Ganztag betreffen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.wir-im-sport.de.
Sport im Ganztag - Häufig gestellte Fragen
(Freqently asked questions - FAQ)
1. Wie viele Schulen werden in den kommenden Jahren Offene Ganztagsgrundschulen? Die Pläne der Landesregierung sehen vor, bis zum Jahr 2007 75 Prozent aller Grundschulen in NRW in Offene Ganztagsgrundschulen umzuwandeln - dies entspricht etwa 2.600 Schulen. Wie diese Schulen im Lande verteilt sein werden, ist noch nicht abzusehen; angestrebt wird eine flächendeckende Einrichtung Offener Ganztagsgrundschulen. Um Offene Ganztagsgrundschule werden zu können, müssen die Bewerber-Schulen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
2. Sollen in Zukunft auch für Sport-Angebote im Rahmen von "13 Plus" oder ähnlichen Angeboten an den Offenen Ganztagsschulen die ÜL-Gelder über die örtliche Koordinierungsstelle "fließen"? Grundsätzlich besteht diese Möglichkeit, und es kann auch sinnvoll sein, so vorzugehen, da bei den Koordinierungsstellen inhaltlich alle Fäden zusammenlaufen. Es besteht allerdings kein Zwang; die Entscheidungsfreiheit vor Ort bleibt bestehen.
3. Gibt die Koordinierungsstelle den Vereinen Handlungsleitlinien vor? Die Koordinierungsstelle kann den Vereinen nicht in dem Sinne Handlungsleitlinien vorgeben, dass diese bindend wären. Ihre Aufgabe ist es vielmehr, Hilfen anzubieten und Empfehlungen abzugeben, um zu einem gemeinsamen und solidarischen Handeln zu finden. Dies ist erforderlich, um als Sport stark auftreten und den Sport im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule entsprechend positionieren zu können.
4. Wer macht die Angebote an Schulen tagsüber? Stichwort: Ehrenamt Gemäß Erlass richtet sich die Qualifikation des an den Offenen Ganztagsgrundschulen eingesetzten Personals nach den jeweiligen Förder- und Betreuungsbedarfen. Es können tätig werden:
bei pädagogischer Eignung auch ehrenamtlich tätige Personen, z.B.
Aus dem Bereich des Sports kann dementsprechend Personal mit folgender Qualifikation / pädagogischer Eignung eingesetzt werden
5. Stichwort "Qualifizierung von Betreuungskräften" Der LandesSportBund arbeitet zurzeit mit dem Schulministerium, dem Landesinstitut für Schule und dem GUVV Westfalen-Lippe an einer Fortbildungskonzeption und einem Handbuch für die Personen, die im Bereich von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag eingesetzt werden sollen. Inhalte sind neben praktischen Anregungen vor allem auch Informationen über organisatorische und (versicherungs)rechtliche Rahmenbedingungen des Systems Schule. Diese Fortbildung (Umfang: 15 UE) wird Ende 2003 an einigen Standorten im Modellversuch laufen und soll dann ab Mitte 2004 in jedem Regierungsbezirk zunächst einmal angeboten werden. Ansprechpartnerin bei der Sportjugend NRW: Petra Dietz, Tel. 0203/7381-879. Des Weiteren wird in 2004 zum ersten Mal die ÜL-Ausbildung auf der 2. Lizenzstufe "Bewegung, Spiel und Sport für 6 - 12jährige Kinder" angeboten. Diese Ausbildung umfasst 70 UE und vernetzt Inhalte zu theoretischen Grundlagen und ihren Konsequenzen für die Gestaltung von Bewegungserziehung für 6-12jährige Kinder mit entsprechenden Anregungen für die Praxis.
Darüber hinaus kann auf bereits bestehende Medien und Informationsmaterialien für die praktische Arbeit seitens des LandesSportBundes und der Sportjugend NRW zurückgegriffen werden:
Zu allgemeinen pädagogisch-didaktischen Themen in der OGTGS können die sogenannten "Ganztagsoptimierer" bzgl. örtlich stattfindender Fort- und Weiterbildungen Auskunft geben. Eine Liste der Ganztagsoptimierer findet sich im Internet unter www.wir-im-sport.de -> Container Ganztagsbetreuung -> Übersichten.
6. Wer bezahlt die Fortbildung für die ÜL? Wie können diese finanziert werden? Fortbildungen können über den "normalen" Etat der SSB/KSB finanziert werden. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Fortbildungen für das an Offenen Ganztagsgrundschulen eingesetzte Personal aus den Fördermitteln zu bezahlen, die der LandesSportBund/die Sportjugend NRW den Koordinierungsstellen als Anschubfinanzierung für ihre Tätigkeit gewährt. Hier wäre es unter Umständen sinnvoll, wenn sich mehrere Koordinierungsstellen zusammenschließen. Für das Jahr 2003 hat das Schulministerium NRW Restmittel aus den Ganztagsprogrammen des Landes (13 Plus, Schule von 8:00 bis 13:00 Uhr, Offene Ganztagsgrundschule) an die Bezirksregierungen überwiesen. Diese können auch zur Finanzierung von Fortbildungen eingesetzt werden, die von den staatlichen Schulämtern durchgeführt werden. Das kann beispielsweise auch die Fortbildung "Sport in der Ganztagsbetreuung" von LandesSportBund/Sportjugend NRW sein. Weitere Informationen hierzu gibt es bei den Ganztagsoptimierern (www.wir-im-sport.de -> Container Ganztagsbetreuung -> Übersichten).
7. Darf ich als Koordinierungsstelle die Preise für die ÜL-Stunden vorgeben? Was passiert, wenn der ÜL als z. B. Diplomsportlehrer mehr verlangt? Die Koordinierungsstelle handelt die entsprechenden Beträge, die für Angebote seitens des gemeinwohlorientierten Sports im Rahmen der Offenen Ganztagsschule gezahlt werden, mit dem Schulverwaltungsamt aus, und zwar auf der Basis der Vorstellungen der Vereine, deren Personal diese Angebote durchführt. Idealtypisch wäre als Verhandlungsergebnis ein im Kern einheitlicher Betrag pro Schul- oder Zeitstunde, der hoch genug ist, um auch die Honorarvorstellungen von Personal mit besonderen Qualifizierungen abdecken zu können. Abweichungen, Variationen und individuelle Vereinbarungen sind natürlich möglich. Der ausgehandelte Betrag sollte jedoch in keinem Fall 10,- ˆ pro Stunde unterschreiten. Bekannt geworden ist bisher eine Bandbreite von Beträgen zwischen 10 und 35 ˆ, die tatsächlich pro geleistete ÜL-Stunde gezahlt werden.
8. Mit wem soll ÜL die Stunden abrechnen? Verein? Koordinierungsstelle? Träger? Im Idealfall wurde ein Kooperationsvertrag laut Muster abgeschlossen, d.h. der Verein hat die inhaltlichen und organisatorischen Aspekte des Angebots schriftlich mit der Schule vereinbart, und die Koordinierungsstelle hat diese Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und ihrerseits die finanziellen Regelungen schriftlich mit dem Schulträger fixiert. Der Finanzmittelfluss läuft dann vom Schulträger zur Koordinierungsstelle, die die Gelder an die Vereine weiterleitet. Der/die ÜL rechnet seine Stunden dann mit dem Verein ab. Es sind auch Einzelfälle bekannt geworden, in denen die Koordinierungsstelle ÜL eingestellt hat, die sie an die Offenen Ganztagsschulen entsendet. In einem solchen Fall rechnet der/die ÜL natürlich mit der Koordinierungsstelle ab. Dieser Weg ist deshalb zu wählen, weil es eine Voraussetzung für den Versicherungsschutz der im Rahmen der Offenen Ganztagsschule eingesetzten ÜL durch die Sporthilfe ist, dass ein Kooperationsvertrag zwischen der Schule (oder einem zwischengeschalteten Träger wie z.B. einem Förderverein) und dem betreffenden Sportverein besteht, in dem der Einsatz der jeweiligen ÜL/Trainer geregelt ist. Das private Engagement eines ÜL/Trainers ohne eine offizielle Beteiligung des Sportvereins ist nicht versichert!
9. Wann werden die Übungsleiter bezahlt? Die Auszahlung der Fördermittel vom Land an die Schulträger erfolgt in zwei gleichen Raten, und zwar zum 1. September und 1. März. Ob die Weitergabe des Anteils dieser Fördermittel, der für die Honorierung der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote gedacht ist, ebenfalls in zwei Raten erfolgt oder durch monatliche Zahlung, sollte in der Vereinbarung zwischen Koordinierungsstelle und Schulträger festgelegt werden. Sobald dies geklärt ist, können auch die Zahlungsmodalitäten zwischen Koordinierungsstelle und Verein vereinbart werden. Der Verein wiederum trifft eine entsprechende Vereinbarung mit dem/der Übungsleiter/in.
10. Ein Sportverein übernimmt die komplette Trägerschaft mit einem Rundumpaket an einer Schule, wie ist dieser finanziell von der Koordinierungsstelle zu behandeln? Wenn ein Sportverein die Komplett-Trägerschaft eines Ganztagsangebotes übernimmt, bekommt er für die Gestaltung dieses Angebotes vom Schulträger die gesamte Summe, die sich aus den Beiträgen des Landes und der Kommune zusammensetzt. Ein Umweg des Finanzflusses über die Koordinierungsstelle ist hierbei nicht notwendig, aber möglich. Was jedoch in jedem Fall stattfinden sollte, ist eine Weitergabe von Informationen des Sportvereins mit der Komplett-Trägerschaft bzgl. der Gestaltung seines Angebotes an die Koordinierungsstelle, da die Leistungen der Koordinierungsstelle zumindest im Bereich der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote auch für diese Vereine bereitgehalten werden.
11. Schulen wollen doppelte Betreuung (Finanzierungsproblem)! Wer doppelte Betreuung will, muss auch doppelte Betreuung bezahlen. Dabei ist zu bedenken, dass eine zweite Betreuungsperson nicht dieselbe oder keine gleichwertige Qualifikation haben muss wie die Person, die das inhaltliche Angebot durchführt. In einigen Kommunen haben sich vergleichsweise kostengünstige Lösungen mit FSJ-Kräften oder Kinderpflegerinnen als zweite Kraft etabliert. Lösungen können auch über die Gruppengröße angestrebt werden.
12. Wie hoch kann der zusätzliche Elternbeitrag für das Mittagessen sein? Der zusätzliche Beitrag für das Mittagessen kann kostendeckend sein. Die Preise des Partners von LandesSportBund und Sportjugend NRW für den Mittagsimbiss, die Firma apetito, liegen beispielsweise zwischen 1,80 und 2,20 ˆ pro Essen. An vielen Schulen ist es so geregelt, dass eine Teilnahme am Mittagessen nicht zwingend ist, sondern die Eltern ihrem Kind stattdessen auch ein Lunchpaket mitgeben können.
13. Wie viele Sportarten können parallel stattfinden? Hierzu gibt es keine Vorgaben. Wie viele Sportarten parallel stattfinden können, hängt ab von den finanziellen und räumlichen Handlungsspielräumen, von der inhaltlichen Schwerpunktlegung der Schule für ihr Nachmittagsprogramm und nicht zuletzt von der Zahl der Kinder, die an diesem Programm insgesamt teilnehmen. Bei Interesse mehrerer Sportvereine kann z.B. eine Folge von zeitlich begrenzten Kursen oder Projekten (10 Wochen á 2 Stunden o ä.) verabredet werden.
14. Wie groß sind die Gruppen? Die Größe der Gruppen der außerunterrichtlichen Angebote richtet sich nach dem Inhalt des Angebots, sie soll jedoch die Zahl von 25 Kindern, in Sonderschulen von 12 Kindern, nicht überschreiten. Laut Erlass sind bei bestimmten Angeboten Ausnahmen möglich, u.a. auch bei den Sportangeboten, d.h. es kann in begründeten Fällen nach oben oder nach unten abgewichen werden.
15. Muss der Verein Stunden abgeben (Hallenbelegungszeiten)? Die Kommune als Schulträger ist gesetzlich dafür verantwortlich, Stätten für den Schulsport vorzuhalten. Diese gesetzliche Gewähr gilt nicht für den Vereinssport. Das bedeutet, dass im Falle einer zeitlichen Überschneidung Offene Ganztagsgrundschulen eher einen Zugang zu den kommunalen Sportstätten hätten als Sportvereine. Um so wichtiger ist es, dass die Sportvereine selbst die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule durchführen; so liegen zumindest die zeitliche Abstimmung und Koordination für diese außerunterrichtlichen Schulangebote und die gewünschten Belegzeiten für die eigenen Vereinsangebote in einer organisatorischen Hand. Dass sollte es den Sportvereinen im Zuge der Partnerschaften mit einzelnen Schulen vor Ort möglich machen, in einem beiderseitigen Einvernehmen Kompromisslösungen zu finden, von denen beide Partner auch profitieren. So kann auch das vereinzelt praktizierte pauschale Blocken des Zeitkorridors bis 16:00 Uhr für die Schulen aufgebrochen werden.
16. Können die Kinder auch zum Verein kommen? Der Erlass zur Offenen Ganztagsgrundschule gibt vor, dass die außerunterrichtlichen Angebote in geeigneten Räumen der Schule oder im Umfeld der Schule stattfinden. Wenn also ein Verein seine Räumlichkeiten in fußläufig zu bewältigender Entfernung der Schule liegen hat, können diese in Absprache mit der Schule für die Sportangebote im Nachmittagsprogramm genutzt werden. Ebenso ist es möglich, dass nach Absprache Kinder der OGTGS an einem regulären Vereinsangebot in der Zeit bis 16:00/16:30 Uhr teilnehmen.
17. Wie sind die Kinder versichert? Die Schülerinnen und Schüler, die an den außerunterrichtlichen Angeboten der offenen Ganztagsschule teilnehmen, sind gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz besteht auch an unterrichtsfreien Tagen bzw. in den Ferien, wenn die Schülerinnen und Schüler an Angeboten der offenen Ganztagsschule teilnehmen. Zuständig ist der jeweilige Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies ist für öffentliche allgemeinbildende Schulen in kommunaler Trägerschaft in den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Detmold der GUVV (Gemeindeunfallversicherungsverband) Westfalen-Lippe, in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln der Rheinische GUVV und für staatliche und private allgemeinbildende Schulen die Landesunfallkasse NRW. Für die Versicherten ist der Versicherungsschutz beitragsfrei. Er wird finanziert durch die Beiträge der Mitgliedsunternehmen der Unfallversicherungsträger, d.h. im Falle der Schülerinnen und Schüler durch die Städte und Gemeinden bzw. sonstigen Schulträger.
18. Wie sind die ÜL versichert? Versicherungsschutz durch die Sporthilfe e.V. wird den ÜL/Trainern gewährt, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote während der Ganztagsbetreuung im Primarbereich der Schulen leiten. Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die Übernahme anderer Tätigkeiten in der Ganztagsbetreuung, wie z. B. Hausaufgabenbetreuung oder die Ausgabe des Mittagessens. Versicherungsschutz besteht während der Tätigkeit einschließlich der direkten Wege zu und von der Schule. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass ein Kooperationsvertrag zwischen der Schule und dem betreffenden Sportverein besteht, in dem der Einsatz der jeweiligen ÜL/Trainer geregelt ist. Wenn Sportvereine Kooperationsverträge nicht direkt mit der Schule, sondern einem eingesetzten Hauptträger schließen, so wird das so behandelt, als ob der Kooperationsvertrag direkt mit der Schule vereinbart wurde. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist jedoch, dass ein ordnungsgemäßer Kooperationsvertrag zwischen Schule/Schulbehörde und dem anderen Träger besteht (bitte dies bestätigen lassen!) Das private Engagement eines ÜL/Trainers ohne eine offizielle Trägerschaft des Sportvereins ist nicht versichert. Dieser Versicherungsschutz wird zunächst beitragsfrei gewährt, um das Engagement des LandesSportBundes und seiner Vereine zu unterstützen. Eine KFZ-Zusatzversicherung für diesen Einsatzbereich müsste der Verein separat mit der Sporthilfe vereinbaren. Dasselbe gilt für über den Sportbetrieb hinausgehende Aktivitäten, wie Mittagsimbiss oder Hausaufgabenbetreuung. Darüber hinaus kann u.U. auch auf den Versicherungsschutz des für die Sportvereine zuständigen gesetzlichen Unfallversicherers, der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, zurückgegriffen werden. Auch hier ist ein bestehender Kooperationsvertrag zwischen Schule/Schulträger/Träger und Verein notwendig, aus dem hervorgeht, dass die eingesetzten Personen im Auftrag des Vereins tätig werden. Weiterhin kommt es darauf an, ob die eingesetzten Personen Arbeitnehmer oder arbeitnehmerähnlich Tätige im Sinne der berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sind. Ist dies der Fall, besteht auch über die BG Versicherungsschutz. Sollten jedoch Honorarverträge, bestehen, die die Übungsleiter als Selbstständige ausweisen, wird die Berufsgenossenschaft nicht eintreten. Übernimmt ein Sportverein die Gesamtträgerschaft des Angebotes an der OGTGS (inkl. Mittagsimbiss und Hausaufgabenbetreuung), ist die Zuständigkeit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft im Einzelnen zu prüfen. Die zuständigen Bezirksverwaltungen finden sich unter: www.vbg.de. Ehrenamtliches Engagement im Rahmen der Offenen Ganztagsgrundschule ist, sofern es im Auftrag einer öffentlichen Schule erfolgt, über die Landesunfallkasse des Landes NRW gegen Arbeitsunfälle versichert.
19. Wer macht die Qualitätssicherung in den Sportangeboten? Grundsätzlich ist die Schulleitung zuständig für die Qualitätssicherung in der Offenen Ganztagsgrundschule, also auch für die in den außerunterrichtlichen Sportangeboten. Zurzeit gibt es jedoch noch keine formalen Standards, an denen man sich hierbei orientieren könnte. Daher ist auch die Verantwortung der Träger der Angebote gefragt. Die Sportvereine sollten diese Verantwortung insofern ernst nehmen, als sie nur "pädagogisch geeignetes Personal" für die Durchführung der Sportangebote an die Offenen Ganztagsgrundschulen entsenden.
20. Sind Kampfsport-AGs an Schulen jetzt zugelassen? Entscheidungsgrundlage sind die Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule. Zum Thema "Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport (Inhaltsbereich 9)" ist ausgeführt: Das Spektrum dieses Inhaltsbereichs beschränkt sich daher im Schulsport auf die Ring- und Kampfspiele ohne direkten Körperkontakt (z. B. Tauziehen, Medizinballschieben, Medizinballziehen) und mit Körperkontakt am Boden und im Stand (z. B. Bodenkampf, Bodenrugby, Schildkrötenwenden, Sitzringkampf, Zieh- und Schiebespiele, Reiterkämpfe, Gleichgewichtskämpfe, Hahnenkampf, Randori) sowie einige normierte Formen des Zweikampfsports (z. B. Aikido, Judo, Fechten; Boxen gehört nicht zu den Schulsportarten). Weitere Schwerpunkte der pädagogischen Aufbereitung dieses Inhaltsbereichs sind die Krafterprobung sowie das schnelle Reagieren und Einstellen auf das "Angreifen und Täuschen" bzw. das komplementäre "Abwehren und Ausweichen" oder das "Treffer erzielen und Treffer verhindern". EEs geht hier also weniger um formale Entscheidungen einer "Zulassung" als um ein pädagogisch fundiertes Konzept, das die obigen Vorgaben berücksichtigt.
21. Wo werden die Gelder verbucht, die die Koordinierungsstelle bzw. der Verein als Kooperationspartner des Schulträgers bekommt? Kann dieser Betrag im ideellen Bereich, im sportlichen Zweckbetrieb oder muss er im wirtschaftlichen Zweckbetrieb verbucht werden? Fällt möglicherweise Umsatzsteuer an? Das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW klärt zurzeit mit dem Finanzministerium, wie die aus dem Ganztagsschul-Etat gezahlten Gelder zu behandeln sind. Möglicherweise wird die Honorierung von Angeboten im Nachmittagsprogramm der Ganztagsschulen als umsatzsteuerfreier Zuschuss behandelt. Sobald hier verbindliche Aussagen vorliegen, werden diese nachgeliefert.
22. Wenn ein Sportverein als Träger für ein Ganztagsangebot auftritt, könnten Fragen hinsichtlich der Satzung des Vereins auftreten. Was muss in den satzungsgemäßen Zwecken des Vereins stehen, damit es keine Schwierigkeiten mit dem Finanzamt gibt und die Gemeinnützigkeit nicht gefährdet wird? Vereine, die die Gesamtträgerschaft eines Ganztagsangebotes übernehmen wollen, können ihre Zweckbestimmung konkretisieren, indem sie die Bestimmung über den Zweck ihres Vereins ergänzen. Dies könnte wie folgt lauten: Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Jugendhilfe. Dies wird insbesondere erreicht durch
Damit dürfte das Angebot nicht mehr gegen den Vereinszweck verstoßen. Bei dieser Art der Konkretisierung des Vereinszwecks handelt es sich nicht um eine Änderung des Zwecks, zu der alle Mitglieder zustimmen müssen, sondern nur um eine redaktionelle Änderung, die wie eine Satzungsänderung zu behandeln ist. Diese Frage steht jedoch in engem Zusammenhang mit Frage 21. Um klare Aussagen in steuerrechtlicher Hinsicht machen zu können, muss noch das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Finanzministerium abgewartet werden.
23. Wie sollen freiberuflich tätige Personen "behandelt" werden, die Sportangebote an den OGTGS anbieten, jedoch keine Vereinsbindung haben und auch nicht wollen? Diese Personen können auch ohne eigene Vereinsbindung über den Verein oder über die Koordinierungsstelle an den Schulen tätig werden, wenn mit ihnen ein Vertrag als "Freier Mitarbeiter" abgeschlossen wird. Ein Mustervertrag ist im Internet zu finden unter www.vibss.de -> Finanzen -> Bezahlte Mitarbeit -> Musterverträge und -vereinbarungen -> Freier-Mitarbeiter-Vertrag als Sport-Übungsleiter/in. Dabei ist zu beachten, dass alle Punkte des Mustervertrages genau eingehalten werden müssen. Auch das Entgelt darf nur vom Selbständigen am Monatsende nach den geleisteten Stunden abgerechnet werden (Rechnung an Auftraggeber). Der Selbständige ist auch nicht verpflichtet, die Stunden selbst zu geben, sondern kann sich auf seine Kosten vertreten lassen. Wenn freiberuflich tätige Personen beschäftigt werden sollen, sollten Verein bzw. Koordinierungsstelle als Auftraggeber entsprechende kurzfristige Verträge mit Verlängerungsmöglichkeit abschließen und auf Einhaltung achten.
24. Wer ist für anfallende Sozialabgaben des ÜL zuständig? Verein? Koordinierungsstelle? Träger?
25. Bei einem z. B. von der Koordinierungsstelle organisierten Vertretungspool für ÜL werden die Vertreter von wem bezahlt? Oder mit wem müssen sie abrechnen? Wenn der ÜL als freier Mitarbeiter tätig ist, stellt er am Monatsende die geleisteten Stunden dem Auftraggeber in Rechnung. Falls der jeweilige ÜL Arbeitnehmer des Auftraggebers wird, muss der Auftraggeber die geleisteten Stunden abrechnen und ein Lohnkonto führen. Ist der ÜL im Namen eines Vereins tätig, d.h. ist er als Arbeitnehmer bei einem Verein beschäftigt, rechnet der Verein mit dem Auftraggeber ab und der ÜL mit dem Verein. Da selbständig Tätige gemäß Definition selbst für ihre Vertretung sorgen, liegt bei einem von der Koordinierungsstelle organisierten Vertretungspool die Vermutung nahe, dass es sich bei den ÜL, die vertreten werden müssen, um Arbeitnehmer handelt. Bei der Frage, von wem die Vertreter bezahlt werden, ist zunächst zu klären, ob die Koordinierungsstelle nur Vermittler oder Arbeitgeber der Vertreter ist. Der Auftraggeber rechnet mit dem Arbeitgeber des ÜL ab. Um die Frage exakt beantworten zu können, kommt es also darauf an, wer in wessen Auftrag tätig wird. Zurzeit wird mit dem Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW geklärt, ob in jedem Fall der Schulträger bzw. die Schule Auftraggeber ist und wie es sich in dem Fall eines eingesetzten Hauptträgers (z.B. AWO, Caritas) verhält. Erst wenn diese Antwort vorliegt, können darauf aufbauend die anderen Sachverhalte geklärt werden. Internet-Sportportal für das Ruhrgebiet freigeschaltet
Vor kurzem haben der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) und der LandesSportBund NRW (LSB) ihr Internet-Sportportal für das Ruhrgebiet freigeschaltet. Unter www.sportplatz-ruhrgebiet.de können sich sportbegeisterte Surfer ausführlich über Termine, Sport-Highlights und Top-Sportstätten im Ruhrgebiet informieren. In der Rubrik "Sport-Netzwerk" gelangt der User außerdem über Verlinkungen auf die Internetseiten der Städte und Kreise sowie auf die Websites der Sportbünde, wo detaillierte Informationen zum Sport vor Ort und weitere Ansprechpartner zu finden sind. |
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