Zur Navigation Zum Inhalt

KONTAKT  |  LINKS  |  ARCHIV  |  IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ
 

Vom Stadtverband für Leibesübungen zum strategischen Partner für die Stadtgesellschaft

Wenn Gelsensport seine Gelsenkirchener Sportvereine zur Mitgliederversammlung einlädt, dann endet die vierjährige Amtsperiode des Präsidiums und es legt Rechenschaft ab über seine Arbeit der vergangenen vier Jahre. Mit dieser Arbeit waren die zahlreich anwesenden Vereinsvertreter durchweg zufrieden, sodass sie am Abend des 28. April 2017 – während zeitgleich der FC Schalke 04 eine furiose erste Halbzeit in Leverkusen spielte – das alte Präsidium entlasteten und für eine weitere Amtszeit wiederwählten.

Die diesjährige Mitgliederversammlung von Gelsensport hatte auch etwas von einer kleinen Reise durch die Zeit. In seinem Grußwort richtete Oberbürgermeister Frank Baranowski unter anderem den Blick auf die Zukunft. Er hob den enormen Stellenwert der Gelsenkirchener Sportvereine für die Zukunft und weitere Entwicklung der Stadtgesellschaft hervor und sprach in diesem Zusammenhang von einem wichtigen, strategischen Partner. Gelsensport als Vereinigung von Sportselbstverwaltung und städtischer Sportverwaltung sei für ihn ein Erfolgsmodell und er werde sich zukünftig immer dafür einsetzen, dass dieses fortgeführt werden kann.
In seinem Bericht des Präsidenten nahm Jürgen Deimel diesen Ball auf und unterstrich die hervorragend Arbeit und das große Engagement der Sportvereine und seiner Ehrenamtlichen. Vor allem im sozial-integrativen Bereich sei in den vergangenen Jahren Großes geleistet worden. Als die Stadt vor der enormen Herausforderung der hohen Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016 stand, waren es gerade die Sportvereine in Gelsenkirchen, die eine offene Willkommenskultur vorlebten. Mit Blick auf die Zukunft schwor Jürgen Deimel die Sportvereine auf kommende Engpässe in der Hallenbelegung ein, versprach aber zeitgleich, dass Gelsensport alles dafür tun werde, damit alle Meisterschaftsbetriebe davon unberührt bleiben. Hintergrund sind die geplanten, umfangreichen Investitionen in die Sanierung von Sporthallen bis 2020.
Für den sentimentalen Höhepunkt des Abends sorgte die Versammlungsleiterin Ursula Westphal. In ihrer authentischen und unverwechselbaren Art, nahm sie die Anwesenden mit auf eine kleine Reise in die Vergangenheit und berichtete von den Anfängen des Stadtsportbundes, der damals noch Stadtverband für Leibesübungen hieß. Ihr Bericht war so lebendig und detailliert, dass man als Zuhörer das Gefühl haben konnte, mit dabei gewesen zu sein. Mit viel Stolz und Freude blicke sie heute auf ihren Stadtverband für Leibesübungen, aus dem heute ein so großer und zuverlässiger Partner für die Stadt geworden ist.

In das Präsidium von Gelsensport wiedergewählt wurden: Jürgen Deimel (Präsident), Heiner Telm (Vizepräsident Recht), Christian Fischer (Vizepräsident Finanzen) und Ulrike Schlegel (Vizepräsidentin Gleichstellung). Christian Tabel (Vizepräsident Jugend) wurde bereits auf dem diesjährigen Jugendtag der Sportjugend in seinem Amt bestätigt. Mit Christian Wittenbrink (Vizepräsident Sport) wurde darüber hinaus ein junges, neues Gesicht einstimmig in das Präsidium gewählt.
Die Mitgliederversammlung wählte außerdem drei Beisitzer: Günter Kruszewski (Sport der Älteren), Dieter Kutzborski (Breitensport) und Simone Rochel (Leichtathletik).
Neben den laut Satzung bereits feststehenden mitgliedsstärksten Sportarten Fußball, Behindertensport, Tennis, Schwimmen und Turnen wurden außerdem die Sportarten Handball, Rudern, Sportschießen, Reiten und Billard in den Hauptausschuss gewählt.