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Neue Lockerungen im Freizeit- und Breitensport (15.06.2020)

15.06.2020

Ab Montag, den 15.06.2020 gibt es erneut Änderungen in der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) und der Anlage "Hygiene- und Infektionsstandards", die zu weiteren Öffnungsmöglichkeiten für den Sport führen.

 

I. Die wichtigsten Neuerungen in Kürze

1.   Nicht kontaktfreier Sport (Training) ist auch drinnen möglich (maximale Gruppengröße: 10)

2.   Sportliche Wettbewerbe im nicht kontaktfreien und kontaktfreien Sport sind auch drinnen möglich (maximale Gruppengröße: 10)

3.   Nicht kontaktfreier Sport (Training und Wettkampf) draußen kann mit einer Gruppengröße bis zu 30 Personen stattfinden.

4.   In allen vorgenannten Fällen muss eine sogenannte „einfache Rückverfolgbarkeit“ gesichert sein (s. u.).

5.   Damit ist die Ausübung sämtlicher Kontaktsportarten wieder möglich. Die Schieflage zwischen Tanzsport in Tanzschulen und Tanzsportvereinen ist beseitigt.

6.   Darüber hinaus ist Billard und Dartsport auch wieder in Gaststätten möglich.

7.   Eine Vorlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten beim Gesundheitsamt ist in der CoronaSchVO nicht mehr (bzw. nur noch für die Profiligen, siehe § 9 Abs. 6.1, vorgesehen). Selbstverständlich bleibt aber die Pflicht zu geeigneten Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz unverändert erhalten (siehe § 9 Abs. 1 der CornaSchVO).

 

II. Rückverfolgbarkeit

Die ab Montag gültige CoronaSchVo differenziert in § 2 zwischen einfacher und besonderer Rückverfolgbarkeit. Für den Sport ist nach aktueller Verordnung nur die einfache Rückverfolgbarkeit einschlägig. Das heißt: Mindestens in den o. g. Fällen 1. bis 3. ist es notwendig, Name, Adresse und Teleofnnumer der teilnehmenden Sportler*innen (und bei 2. auch der Zuschauer*innen) zu erfassen und vier Wochen aufzubewahren. Hinweise zum diesbezüglichen Datenschutz mit einem entsprechend einsetzbaren Muster zur Einholung von Einverständniserklärungen.

 

III. Auflagen für kommunale Sportanlagen in Gelsenkirchen

Die Einreichung eines Konzeptes ist nicht mehr notwendig, da die nun erfolgten Lockerungen so weitreichend sind, dass die Auflagen deutlich reduziert werden konnten. Es wird jedoch aus Eigeninteresse empfohlen, ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorzuhalten bzw. ein bereits vorhandenes zu aktualisieren. Dies bietet allen handelnden Personen mehr Sicherheit im Umgang dem Gesundheitsschutz im Sport.

Es kann in Einzelfällen weiterhin dazu kommen, dass Schulsporthallen noch nicht genutzt werden können, da diese entweder von der jeweiligen Schule genutzt und nicht freigegeben werden oder weil die Reinigung noch nicht wieder gewährleistet ist. Wir arbeiten an schnellstmöglichen Lösungen für alle Vereine.

Ebenso werden wir in Kürze in Absprache mit den Schulen die Nutzung der Lehrschwimmbecken wieder ermöglichen und dazu in den kommenden Tagen ein separates Auflagenpapier an dieser Stelle online hochladen.

Für die Umsetzung auf vereinseigenen Sportanlagen sind die jeweiligen Sportvereine verantwortlich.

 

Vielen Dank an alle Verantworlichen in den Sportvereinen für das Engagement, die Geduld, die Kooperation und das Verständnis in den vergangen Wochen und Monaten!